
Das nenn ich mal ne Klasse Idee!

Das nenn ich mal ne Klasse Idee!

Zutaten
3cl Pfirsichlikör
3cl Wodka
6cl Preiselbeernektar (o. jeweils 3cl Orangensaft und Kirschsaft)
6cl Ananassaft
Anleitung
Geben Sie alle Zutaten zusammen mit Eis in einen Shaker und schütteln alles kräftig durch. Gießen Sie den Cocktail in ein Longdrinkglas mit Eis.

Aber wer hat das nicht schon selber erlebt *lach*
Was kann man noch über eine Serie sagen, die schon lange keine Serie mehr ist? Die sich zu einer Art Lebensgefühl entwickelt hat, einen Erfolg im Schlepptau, mit dem niemand gerechnet hat.
Charlotte, Miranda, Carrie und Samantha

„Können Frauen Sex haben wie Männer?“ So oder so ähnlich beginnt der Traum von New York. Ob es wirklich so schlau war, einer Serie auf so provozierende Art und Weise ihren Anfang zu geben, darüber war sich sicherlich niemand bei HBO klar, dem Sender, der für Sex and the City verantwortlich ist.
Die Frage tritt genauer gesagt bei einem Chinesen auf, wo Carrie, Charlotte und Samantha den Geburtstag der Vierten, Miranda, feiern und dabei ungeniert über die schönste Nebensache der Welt plaudern.
Immerhin wurde die erste Folge 1998 ausgestrahlt, kurz vor Millennium, man könnte von einer anderen Zeitrechnung reden. Casting-Shows waren unentdeckt, Bush noch weit genug vom Irak-Krieg entfernt und die Rente noch halbwegs sicher. Der erste Schritt also in neue Zeiten.
Tatsächlich kann man von einer Verschiebung der Gürtellinie reden, denn noch nie war es so amüsant sich vorzustellen, wie die Familienministerin die Hände über dem Kopf zusammenschlägt. Denn die hält es für eine „gefährliche Entwicklung“, wenn Kindern ein „fragwürdiges Bild von Liebe und Partnerschaft“ übermittelt werde.
Ist das dann also der Reiz von Sex and the City? Die Konfrontation mit den Gedanken, die man sich nicht traute, offen dar zu legen? Oder der Schock, diese Gedanken in einer Serie wieder zu finden, umgeben von „Coffe to go“, Manolo Blahnik und weitgehend geschlechtsreifen Männern?

Im Nachhinein weiß man, dass das treue ProSieben Publikum auf die peinlich-berührenden Themen gefasst war. Wie sonst konnte es die Serie auf sechs Staffeln schaffen?
In diesen 94 Folgen ging es entgegen vieler Vorurteile nicht nur um „Sex, Shoes and Alcohol“.
Zuallererst wird die Lebensgeschichte der ledigen Carrie Bradshaw erzählt, einer Journalistin im großen New York. Angelehnt an die alteingesessenen Geschichten á la „mit ihren Freundinnen erlebte sie viele Abenteuer“ muss sich die Kolumnistin des New-York-Star tatsächlich mit Miranda Hobbes (Anwältin, ledig), Samantha Jones (PR-Beraterin, ledig) und Charlotte York (Galeristin, ledig) durch den Großstadtdschungel kämpfen.
New York stellt überhaupt in der ganzen Show ein großes und für die Macher wichtiges Thema dar. Das Image sei besonders wichtig und müsse deshalb beschützt werden, man fühle sich also verantwortlich für die Stadt. Das Image wurde in der Tat bewahrt, denn New York wird als Szene-Großstadt dargestellt, in der „Menschen in gelben Wagen von einem Ort zum nächsten gelangen, um vier Uhr morgens in den Feinkostladen gehen, rosa Cocktails trinken und ihrem Ex im unpassendsten Moment über den Weg laufen“. Einerseits ist New York ein guter Freund, andererseits ein Loch, eine Droge, ein Zimmer, dass man nicht mehr verlassen kann. Man wird anhängig von der „Droge New York“. Doch ist man dann mal in diesem Rausch, genießt man ihn, und ist einfach nur glücklich mit dem Wald von Möglichkeiten, in dem man sich befindet.

Sex and the City
Neben dem Leinwand-Trend-Reiseführer steht Sex and the City aber auch noch für Stil, Trends, Lebensgefühle. Wir müssten uns eigentlich dafür bedanken, dass die Serie nicht in einer Kleinstadt in Montana spielt, denn zwar sind Tiermuster im Trend, doch teilen sie sich die Trendliste mit noch so einigen anderen Stilen. Den Zuschauern wird das typische Großstadtleben gezeigt, dargestellt in jeder Einzelheit.
Sei es die taffe Geschäftsfrau, das ewig junge Partygirl, die exzentrische Künstlerin oder aber die modebewusste Verarmte, das und noch viel mehr soll einem in New York über den Weg laufen.
Genauso vielseitig wie die Menschen sind dementsprechend auch die Stories, die sich die Autoren unglaublicherweise immer wieder aus den Fingern ziehen. Für die Handlung der ersten Folge ist Darren Star verantwortlich, der Produzent des ganzen Sex and the City-Kosmos, in der vergangenheit auch der von Melrose Place und Beverly Hills 90210. Die nächsten 93 Folgen stammen aus den Federn des Kern-Teams Michael Patrick King, Cindy Chupack, Jenny Bicks, Allan Heinberg, Amy B. Harris, Liz Tuccillo, Julie Rottenberg und Elisa Zuritzky.
Und was sie sich so alles einfallen lassen, das genau ist einer der vielen Gründe, warum Sex and the City so geliebt wird. So gibt es tote Dates, eklige Säfte, Umzüge nach Paris, Fremdgehen, Bon Jovi beim Psychiater, Heidi Klum als Kollegin bei einer Modenschau, eine Jazz-Phase, eine Geburt, Hochzeiten, viele, viele, viele Dates, Schokolade statt Sex, Trennungen, Streits, Hugh Hefner und seine Hasen, abgehobene Jugendliche, ein Eichhörnchen und eine Farm, Hodenkrebs und dazu passende Prothesen, Todesfälle, die Frage nach dem Glauben in der Großstadt, Verkuppelungen von Schwulen…Man muss es gesehen haben, um es zu glauben.
Vor allen Dingen leiden wir bei den „Männersachen“ mit. Mirandas Kampf mit sich selbst, als Preis winkt für sie eine Familie mit dem Barkeeper Steve, oder aber Charlottes Suche nach einem perfekten Eheleben, dass sie zwar bekommt, sie trotzdem aber nicht ausfüllt - wir hoffen mit, als sie den zweiten Versuch mit dem glatzköpfigen Juden Harry startet; das sind nur Ausschnitte aus dem Liebesleben von zwei der Ladies. Das Sexleben lässt man jetzt besser außen vor. Und was ist mit „One-Night-Stand-statt-im-Bett-lesen“-Samantha? Sie begreift, dass auch sie verletzlich ist und daran ist nicht nur der Krebs schuld.

Letztendlich bleibt noch Carrie übrig. Wir haben sechs Jahre lang das Hin und her mit Mr. Big verfolgt. Wir hätten sie ohrfeigen können, als sie mit ihm eine Affäre begann, als sie noch in der nahezu perfekten Beziehung zu Aiden steckte. Uns liefen die Tränen runter, als sie New York verließ, und mit dem etwas betagteren Russen Aleksandr Petrovsky nach Paris geht. Und was waren wir auf dem recht passenden Höhepunkt der Serie, als sie Mr. Big wieder nach Hause holte?
Wir haben uns am Schluss nicht nur gefragt: „Warum John?“ sondern auch: „Musste Pro Sieben eine eigene Show dazu machen und was macht schon wieder Verona Feldbusch da?“ Aber unabhängig von dem ganzen Tamtam, ist der Schluss von Sex and the City nicht nur genauso anders wie die Serie, sondern auch genau so richtig. Unerwartet, charmant und einfach nur von allem etwas. Sie ist nicht nur ein Reiseführer für New York State, in gewisse Weise ist sie auch ein Reiseführer in „Women´s“ State. Schrieb nicht die New York Times-Kolumnistin Maureen Dowd über George W. Bush : “Er denkt also, die Taliban sind eine Rockband. Damit können wir leben. Aber er hat noch nie von Sex and the City gehört?” Spricht das jetzt für oder gegen die Serie? Und wäre eine Meinungsäußerung jetzt politisch inkorrekt? Sex and the City überrascht einfach immer wieder, egal wie.
Ist diese Serie also fabelhaft? Abso-fucking-lutely!

Willkommen zum neuen Blog von “Sex and the City”. Dieses ist kein Blog nur für Frauen, ich schreibe hier für jedermann über den ganz alltäglichen Wahnsinn in meiner kleinen, grossen Welt. Vielleicht findet sich ja der ein oder andere in meinen Zeilen wieder.
Also ich versteh so etwas einfach nicht. Ich denke nicht das man so etwas freiwillig macht, oder?
Ich meine ich laufe ja auch gerne, aber mit nem Maraton könnte man mich jagen.
Nur Sport bis zu so einem Punkt zu betreiben, würghhhhhhhh


Zutaten
2 cl Wodka
1 cl Cointreau
1 cl Limettensaft
2 cl Preiselbeersaft
Anleitung
Alle Zutaten in eine Cocktailschale mit Crushed Ice und umrühren.